Worauf beim Wechselrichter achten?
Der Wechselrichter ist das Gehirn: DC zu AC, Netzschutz, beim Hybrid auch der Speicher. Die falsche Wahl verschenkt Module und macht Nachrüstung teuer.
Drei Familien: String, Hybrid, Mikro / Optimierer. Für die meisten Häuser: Hybrid oder hybridfähig, wenn Speicher oder Wallbox in fünf Jahren realistisch sind.
Wirkungsgrad und DC/AC-Verhältnis
Der EU-gewichtete Wirkungsgrad ist der faire Vergleich; gute Geräte liegen um 97 % oder darüber. Der Spitzenwert sagt wenig, weil der WR meist in Teillast läuft.
Die DC-Seite ist oft 10–30 % größer als die AC-Nennleistung. Das nutzt den WR im Winter besser; Sommer-Clipping ist Absicht.
Garantie, Service, Erweiterung
Werkseitig oft 5–12 Jahre. Wichtiger: lokaler Tausch. Ein stiller WR im Juli ist jeden Tag verlorener Ertrag.
Fragen: freier MPPT für später Ost/West, HV-Speicher, Fern-Firmware. Ein billiges Gerät ohne Reserve wird teuer.
- Drehstrom → dreiphasiger WR
- App: Ertrag, Fehler, Fernanalyse
- Luftiger, trockener Platz — nicht am Schlafzimmer
- Wallbox / PlugZone: Lastmanagement vorher klären
Wann Mikro oder Optimierer?
Komplexes Dach, Schatten, mehrere Neigungen: Modulelektronik rettet Ertrag. Einfaches Süddach bleibt als String günstiger.
Die Dachzeichnung entscheidet. Fotos schicken — wir sagen, welche Topologie sich lohnt.